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21.04.2009 Kategorie Supplements - Chris

Vitamine oft falsch deklariert

Laut einer amerikanischen Studie von Consumer Lab wurden 30% der in den USA im Umlauf befindlichen Vitamin- und Ergänzungspräperate bereits in Mainstream-Medien mit negativen Kritiken bedacht. Besonders häufig sind flasch deklarierte Inhaltsstoffe der Auslöser hierfür. Dies ist laut Consumer Lab bei zwei Drittel der in Amerika erhältlichen Mittel der Fall - also nur 50% werden beanstandet.



Zu hohe Dosierungen

Von 29 ausführlicher getesteten Produkten hatten laut Consumer Labs 8 falsche Angaben zu Inhaltsstoffen und sogar 12 Produkte höhere Dosierungen als gesetzlich erlaubt. Laut Randolph Howes vom Daily Comet ist die Ursache dieser Probleme in der weitgehend unregulierten amerikanischen Supplement-Industrie zu suchen, die lediglich Versprechungen über Heilung, Behandlung oder Vermeidung bestimmer Krankheiten aussparen muss, aber durch die FDA (US Gesundheitsbehörde: Food & Drug Administration) nicht die Sicherheit oder Effektivität des Mittels nachweisen muss.

Vier- bis fünffache Menge für Kinder

Den Tests zufolge wurden einige Vitamin A Präperate mit der bis zu fünffachen Dosierung verkauft: Statt der empfohlenen 1300 IU (International Unit) wurden Präperate mit 5300 UI verkauft, was sogar die vorgegebenen Maximalwerte von 3000 UI deutlich übersteigt. Langzeit-Überdosierung von Vitamin A kann zu "weichen Knochen" und Leberproblemen führen. Alles in allem also sicher nichts, was man mit einem Vitaminpräperat für Kinder erreichen möchte. Insofern kann man mit diesen Vergleichsdaten den strengen Regelungen der deutschen Gesundheitsbehörden (fast) etwas abgewinnen.

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